Safety first - das Sicherheitskonzept deines Events

Damit deine Feier auch in guter Erinnerung bleibt und nicht durch den Unfall eines Gastes getrübt wird, anbei ein paar allgemeine Empfehlungen rund um das Thema "Sicherheit" für dein Event.



Alkohol und die erhöhte Unfallgefahr

Natürlich möchten wir dir jetzt keine Standpredigt zu dem Thema Alkohol halten. Alkohol gehört zu den meisten Feiern einfach dazu und da jeder deiner Gäste mündig genug sein sollte, selbst zu entscheiden, wieviel er trinkt, sparen wir uns die Grundsatzdiskussion an dieser Stelle. Dennoch gibt es ein paar Dinge die du bereits im Vorfeld beachten kannst.
Die meisten Leute werde unter Alkoholeinfluss etwas risikofreudiger und enthemmt. Somit solltest du bereits vor Beginn deiner Feier gefährliche Orte absperren – wie etwa Klippen, Hänge, Böschungen – und potentiell gefährliche Gegenstände weg sperren. Sollten einige deiner Gäste mit Quads oder Moped erschienen sein, so sollte der Besitzer dieser Gefährte dafür Sorge tragen, dass kein plötzlich enthemmter Partygast mal eine "kleine Spritztour" machen kann. Die Statistik zeigt: Das geht in sehr vielen Fällen ziemlich böse aus!
Auch offen, provisorische Stromquellen oder frei liegende spitze Gegenstände, die im Dunkeln nicht als solche zu erkennen sind, sollten vorher abgesichert werden.
Nichts trübt eine Party mehr, als ein solcher, vermeidbarer Unfall eines Beteiligten!



Das Wasser und der Reiz des Verbotenden

Solltest du deine Veranstaltung in der Nähe von Wasser planen – also beispielsweise am See, am Meer oder auf einem Schiff – dann trage Sorge für ein Mindestmaß an Rettungsmaßnahmen. Dazu gehört mindestens ein Rettungs- oder Schwimmring. Außerdem sollte vorab geklärt werden, ob jemand etwas nüchterner bleibt und somit als Aufpasser fungieren kann, der einfach ein Auge auf potentielle Ertrinkungsopfer hat. Gerade im Dunkeln und unter Alkoholeinfluss passieren bei solchen Veranstaltungen immer wieder sehr böse Unfälle, die mit etwas Achtung vermeidbar gewesen wären.



Die Macht des Feuers

Bei Outdoor Veranstaltungen ist meist ein Grill dabei, der die ganze Zeit durchläuft. Auch eine Feuerstelle kann sehr hypnotisch wirken. Ein schönes Lagerfeuer, bei dem alle herum sitzen, Knüppelteig braten, sich Geschichten erzählen. Und plötzlich ein Windstoß, wilder Funkenflug, ein paar Klamotten bekommen etwas ab, sind leicht verschmorrt. Das meiste ist aber auf das Zelt gekommen, das erst vor sich hinglimmt und plötzlich beim nächsten Funkenflug in Flammen steht.
Etwas extrem? Aber nicht ausgeschlossen!
Feuer kann eine sehr schnelle Spassbremse sein. Das geht von 100 auf 0 – innerhalb kürzester Zeit! Solltet ihr mit Feuer spielen – was ihr natürlich gerne machen könnt und sogar sollt – dann solltet ihr aber ebenso einen kleinen Feuerlöscher oder einen Wasserschlauch in der Nähe haben. Mit diesen Hilfsgeräten ist das Inferno schnell beendet und es kommt zu keinen panikartigen Tumulten. Das Ganze wäre ausserdem definitiv ein kleiner Stimmungskiller.



Safety first – vor allem für die Kleinsten unter uns

Bei vielen Feiern findet man auch Kinder unterschiedlichen Alters. Sie toben, spielen und probieren aus. Nicht nur für dich und deine älteren Partygäste, sondern insbesondere für Kinder sind solche Zusammenkünfte ein echtes Highlight mit viel Action und Spass. Die Kinder puschen sich untereinander gerne hoch und verlieren schneller ihre Hemmungen als so manche Bierleiche.
Von daher gilt: Sorge für ausreichend Sicherheit für die Kleinsten unter euch. Sie können noch nicht so stark relativieren und die Gefahren abschätzen wie deine großen Partygäste. Wasserstellen, wie Pools oder der naheliegende See, offene Feuerstellen, nicht abgesicherte Kabel oder auch Spielgeräte, die nur von Erwachsenen genutzt werden sollen bilden hier eine große Gefahrenquelle. Schärfe den Eltern der Knirpse ein, dass bestimmte Gadgets tatsächlich aus gutem Grund nur für Erwachsene geeignet sind. Bei Feuer- und Wasserstellen sollte stets ein Erwachsener ein Auge auf die Gefahrenquellen haben, damit einem Kind nicht unabsichtlich etwas passiert. Weil spätestens dann ist deine Party vorbei!



Eigene Security bei größeren Events

Sollte dein Event doch etwas größer ausfallen und / oder du das Verhalten einiger Partygäste nicht abschätzen kannst, so lohnt sich auch die Beauftragung einer Securityfirma. Diese sind meist weniger teuer als man denkt. Und falls die potentielle Gefahr oder Bedrohung durch Unruhestifter, wie es bei geschlossenen Veranstaltungen vorkommen kann, zu hoch ist, helfen diese meist sehr kräftigen Jungs und Mädchen dabei, die Veranstaltung "sauber" zu halten. In der Regel wissen solche Profis, was zu tun ist und wie sie sich verhalten. Von daher solltest du nur die Eckdaten mit ihnen absprechen und sie kümmern sich um den Rest.

Bei unseren Partnerfirmen findest du eine kleine Übersicht, über verschiedene Securityfirmen.

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